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Glossar & Links

Wir möchten, dass Sie sich sicher fühlen in Sachen Steuern und Finanzen. Zur Orientierung und für ein verbessertes Verständnis der Thematik, haben wir ein kurzes Glossar mit einigen wichtigen Begriffen zusammengestellt, die Ihnen immer wieder begegnen werden. Wer sich weiter informieren möchte, findet unter den unten stehenden Links noch weiterführende und aktuelle Informationen.

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Glossar

Abflussprinzip

Beim Abflussprinzip geht es darum, dass Ausgaben mit dem Tag der Zahlung, also mit Geldabgang steuerlich anerkannt werden. Das Abflussprinzip ist zum Beispiel bei der Einnahme-Überschussrechung sowie bei der Einkommensteuerveranlagung zu berücksichtigen – wir achten darauf.

Abgeltungssteuer

Die Abgeltungssteuer ist eine feste Steuer auf Kapitalerträge und private Veräußerungsgeschäfte. Der Steuersatz für Kapitaleinkünfte, die den Sparerfreibetrag übersteigen, beträgt pauschal i.d.R. 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Abschreibung

Abschreibungen haben im Rechnungswesen die Aufgabe, die Ausgaben für Anlagegüter periodengerecht zu erfassen. Die Ausgaben für eine Anschaffung werden so über den Zeitraum Ihrer Nutzung verteilt. Aber auch steuertechnisch bieten sich hier Vorteile, die Sie nutzen sollten. Abschreibungen sind erforderlich, da die Anlagegüter verschleißen, technisch und wirtschaftlich veralten und eine Ersatzbeschaffung vorbereitet werden muss.

Altersentlastungsbetrag

Was oft nicht bekannt ist: Für die Besteuerung im Rentenalter gelten besondere Regelungen. Einkünfte, die typischerweise nach Eintritt in das Rentenalter (noch: 65 Jahre bis 67 Jahre) erzielt werden, unterliegen einer ermäßigten Besteuerung. Hierzu zählen zum Beispiel Versorgungsbezüge, Leibrenten und Abgeordneten-Versorgungsbezüge. Der Altersentlastungsbetrag (§ 24a EStG) soll einen Ausgleich schaffen für unbeschränkt Steuerpflichtige, die im Alter – ggf. zusätzlich – andere als die genannten Einkünfte erzielen.

Anlagenbuchhaltung

Übersicht zählt: In der Anlagenbuchhaltung werden sämtliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfasst. Hierzu können Immobilien, Fahrzeuge, technisches Equipment zählen. Die Anlagenbuchhaltung ist Teil des betrieblichen Rechnungswesen.

Außergewöhnliche Belastungen

Zu den außergewöhnlichen Belastungen zählen u.a. Krankheitskosten, Kosten bei Sterbefällen oder Kosten der Ehescheidung – diese Kosten können im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung berücksichtigt und geltend gemacht werden. Wir weisen unsere Mandanten auf solche Regelungen hin und übernehmen die fachgerechte Aufstellung und Bearbeitung der Unterlagen.

Berufsgenossenschaft

Anmeldungen, Ergänzungen und jährliche Mitteilungen zur Berufsgenossenschaft werden in unserer Lohnbuchhaltung gleich mitbearbeitet.

Betriebsprüfung

Bei einer Betriebsprüfung wird vom Finanzamt eine umfassende Überprüfung der steuerlichen Verhältnisse eines Steuerpflichtigen angeordnet. Die Betriebsprüfung ist nicht auf betriebliche Steuern beschränkt, sondern kann auch private Verhältnisse umfassen. Unsere Kanzlei steht für eine klare und professionelle Dokumentation aller Unterlagen und Vorgänge.

Betriebswirtschaftliche Auswertungen

Der Gewinn eines Betriebs wird im Rahmen einer betriebswirtschaftlichen Auswertung errechnet. Die geschieht an Hand der Einnahmen und Ausgaben, die sich aus der Finanzbuchhaltung ergeben.

Einkunftsarten

Das deutsche Einkommensteuerrecht kennt sieben Einkunftsarten:

  • Land- und Forstwirtschaft,
  • Gewerbebetrieb,
  • selbstständige Arbeit,
  • nichtselbstständige Arbeit,
  • Kapitalvermögen,
  • Vermietung und Verpachtung,
  • sowie sonstige in §22 EStG genannten Einkünfte (z. B. Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen, Leibrenten aus den gesetzlichen Rentenversicherungen, einer mit dem Ertragsanteil zu erfassenden Rente aus privaten Rentenversicherungen oder Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften).

Fahrtenbuch

Für Fahrzeuge, die sowohl gewerblich als auch privat genutzt werden, gelten besondere Regelungen. Das Führen eines Fahrtenbuches ist eine Möglichkeit, die Sitaution steuerlich abzubilden. Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch ist an viele Voraussetzungen gebunden – fragen Sie uns.

Finanzbuchhaltung

In der Finanzbuchhaltung werden die laufenden Geschäftsvorfälle chronologisch, systematisch, lückenlos und ordnungsgemäß erfasst. Die Finanzbuchhaltung ist Teil des betrieblichen Rechnungswesens.

Gewerbesteuer

Steuer, die Städte und Gemeinden auf den Ertrag gewerblicher Unternehmen erheben.

Jahresabschluss

Der Jahresabschluss gibt einen Gesamtüberblick über die Lage eines Unternehmens zum Jahresende. Dieser besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, einem Anhang und ggf. einem Lagebericht (unter anderem bei Kapitalgesellschaften). Diese Aufgaben übernehmen wir!

Leasing

Unter Leasing versteht man die mietweise Überlassung von Wirtschaftsgütern (Industrieanlagen, Maschinen, PKW u.a.) durch den Hersteller oder durch sog. Leasinggesellschaften (Leasinggeber) an den Benutzer (Leasingnehmer). Wenn Sie die Zahlungen aus Leasing-Verträgen als Investition steuerrechtlich geltend machen wollen, ist die gewählte Vertragsgestaltung und die tatsächlichen Durchführung des Leasing entscheiden. Fragen Sie uns vor Ihrer nächsten Investitionsentscheidung.

Liquiditätsvorschau

Liquidität ist die Fähigkeit des Unternehmens, jederzeit die fälligen Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können. Die Vorschau soll die zukünftigen Zahlungsein- und -ausgänge simulieren. Zahlungsunfähigkeit bedeutet Insolvenz.

Lohnbuchhaltung

Im Rahmen der Lohnbuchhaltung werden alle Zahlungen und Aufzeichnungen hinsichtlich der Entlohnung der Mitarbeiter erfasst. Die Lohnbuchhaltung dokumentiert Lohn- und Gehaltsabrechnungen der Mitarbeiter eines Unternehmens. Hier sind Kompetenz, Zuverlässigkeit und eine solide Vertrauensbasis gefragt und das bieten wir!

Nießbrauch

Nießbrauch ist das Recht, Nutzen aus Sachen zu ziehen, die sich im Eigentum eines Anderen befinden. Beim Nießbrauch an einem Grundstück erhält der Nießbraucher die Mieterträge, nicht der Eigentümer des Grundstücks.

Offenlegung im Unternehmensregister / elektronischen Bundesanzeiger

Handelsrechtlich sind Kapitalgesellschaften zur Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse im elektronischen Bundesanzeiger verpflichtet. Dabei gelten Vereinfachungsregelungen, um nicht immer alles offen legen zu müssen – wir unterstützen Sie dabei.

Riester-Rente

Die Riester-Rente bietet die Möglichkeit für Personen, die Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen, zusätzlich steuerbegünstigt für das Alter vorzusorgen (benannt nach dem “Initiator” Herrn Riester). Wir erstellen mit Ihnen gemeinsam ein passgenaues Modell für die Altersvorsorge.

Rücklagen

Rücklagen entstehen hauptsächlich durch die Zurückhaltung von Gewinnen und durch die Einlage von zusätzlichem Eigenkapital. Sie sind Teil des Eigenkapitals eines Unternehmens – wir beraten Sie.

Rürup-Rente

Die Rürup-Rente ist eine Basisrente, insbesondere gedacht für Selbständige, um steuerbegünstigt für das Alter vorzusorgen (benannt nach dem “Initiator” Herrn Rürup). Das Thema sollten Sie anpacken – wir unterstützen Sie kompetent.

Steuerklassen

Das Einkommensteuergesetz kennt sechs Lohnsteuerklassen. Je nach Wahl der Steuerklassen ergeben sich unterschiedliche Verteilungen der Steuerlast auf die Partner und unterschiedliche Zeitpunkte der Steuerzahlung- wir helfen bei der Wahl gern weiter.

Steuerliche Identifikationsnummer

Jeder natürlichen Person wird von der Finanzverwaltung eine Identifikationsnummer zugewiesen. Diese bleibt das ganze Leben gleich und ist unabhängig vom Wohnsitz und der örtlichen Finanzamtszuständigkeit. Langfristig soll die Identifikationsnummer die bisherige Steuernummer ersetzen.

Steuernummer

Jeder natürlichen oder juristischen Person, die steuerlich veranlagt wird, wird von der Finanzverwaltung eine Steuernummer zugewiesen. Diese ist abhängig vom Wohnsitz  bzw. dem Sitz / Ort der Geschäftsleitung und wechselt in der Regel in Abhängigkeit von der zuständigen Bearbeitung durch die Finanzverwaltung.

Sonderausgaben

Sonderausgaben können bei der Steuererklärung geltend gemacht werden. Es handelt sich dabei um bestimmte Aufwendungen, die das Einkommen mindern wie z.B. Renten- und Krankenversicherungsbeiträge, Aufwendungen für die erste eigene Berufsausbildung, Unterhaltszahlungen an den geschiedenen Ehegatten, Kirchensteuer, Spenden, Kinderbetreuungskosten oder Schulgeld. Solche Vorteile haben wir für Sie im Blick!

Zusammenfassende Meldungen

Unternehmerische Aktivitäten und steuerliche Zahlungen sind auch im europäischen Kontext relevant. Zusammenfassende Meldungen geben dem Bundeszentralamt für Steuern Mitteilung über die vom Unternehmen getätigten Lieferungen und Leistungen in der europäischen Gemeinschaft.

Bundesfinanzministerium
www.bundesfinanzministerium.de

Bundesfinanzhof (BFH)
www.bundesfinanzhof.de

Deutscher Bundestag
www.bundestag.de

Bundesteuerberaterkammer
www.bstbk.de

Wirtschaftsprüferkammer
www.wpk.de

Taxlinks
www.taxlinks.de

Steuerberaterkammer Köln
www.stbk-koeln.de

Europäischer Gerichtshof
www.europa.eu